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Zyklogenese

Mit Zyklogenese bezeichnet man in der Meteorologie die Neubildung eines Tiefdruckgebietes. Der Begriff stammt noch aus der Polarfronttheorie der norwegischen Schule, die die Entstehung von zyklonalen Wirblen in der Westwindzone theoretisch beschreibt.

Genau genommen werden dort nur barokline Störungen behandelt, die sich aus einem initialen, instabilen Wellenstadium im Geopotentialfeld entwickeln. Oft wird dabei sogar von einem Lebenslauf einer Idealzyklone gesprochen, obschon in der Praxis doch viele Zyklonen mehr oder weniger stark von diesem Ideal abweichen. Vor allem die Vermischung von alternden Drucksystemen und Fronten mit neu entstehenden Wellenstörungen und orographische Effekte machen den Modellen und dem Meteorologen die frühzeitige Erkennung instabiler Wellen nicht einfach.

Neben der klassischen Polarfronttheorie läßt sich die Zyklogenese aber auch allgemeiner anhand von charakteristischen Tendenzen in Druck- und Temperaturfeldern beschreiben. Dann wird zum Beispiel auch die Zyklogenese tropischer Tiefs besser berücksichtigt.


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