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Zwischenhoch

Das Zwischenhoch ist eine Hochdruckzone zwischen zwei aufeinanderfolgenden Tiefdruckgebieten. Üblicherweise sind Zwischenhochs im Winter, wenn die Tiefdruckaktivität auf der Nordhalbkugel weiter nach Süden vorrückt, in Deutschland häufig zu beobachten.

Sie sind eine typische Erscheinung rasch durchziehender Tiefdrucksysteme vor allem während eines High-Index-Zyklus, also wenn viele relativ kurze Wellen die zirkumpolare Zirkulation kennzeichnen. Zwischenhochs sind rasch wandernde Systeme, meist dauert das ruhige Hochdruckwetter nicht viel länger als 12 bis 24 Stunden an, bevor die Frontensysteme des nachfolgenden Tiefs wetterwirksam werden.

Winterliche Zwischenhochdruckwetterlage nach dem Durchgang eines Schneefallgebietes
Winterliche Zwischenhochdruckwetterlage nach dem Durchgang eines Schneefallgebietes über der Eifel
Foto: Dipl. Met. Björn Beyer


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