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Vertiefen

Wenn im Laufe der Zeit der Kerndruck eines Tiefdruckgebietes abnimmt, dann spricht man von einem Vertiefen. Ursachen für die Vertiefung und damit die Intensivierung eines Tiefdrucksystems sind stets zyklogenetische Prozesse wie beispielsweise eine divergente Strömung in der Höhe, eine Änderung des Temperaturfeldes oder eine Labilisierung des atmosphärischen Schichtung.

Das Vertiefen ist nicht identisch mit einer Druckabnahme, die man an einem festen Ort (z.B. mit einer Heimwetterstation) messen kann, denn die lokalen Druckänderungen resultieren in erster Linie aus der horizontalen Verlagerung des Druckgebildes.

Eine Vertiefungs- oder Auffüllungstendenz eines Tiefs liegt dann vor, wenn sich der Luftdruckfall auf den gesamten Tiefkern sowie auf dessen Rückseite bis zu einem Abstand, der größer ist, als das Tief in 1,5 Stunden zurücklegt, erstreckt. Für die praktische Anwendung dieser synoptischen Regel benötigt man also eine Karte der Isallobaren (Linien gleicher Luftdrucktendenz).


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