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Verdunstungshöhe

Neben der Niederschlagsmenge, die in der Meteorologie in mm oder Liter pro Quadratmeter (was mengenmässig dasselbe ist) angegeben wird, ist auch die Verdunstungsmenge eine wichtige Größe. Da sie ebenfalls in mm angegeben wird, spricht man auch von der Verdunstungshöhe. Überwiegt die Verdunstungshöhe der Niederschlagsmenge über einen längeren Zeitraum hinweg gemittelt (z.B. 1 Jahr), dann bezeichnet man das lokale Klima als arid, umgekehrt als humid.

Aus physikalischer Sicht hängt die Verdunstungshöhe von der Sonneneinstrahlung, dem Sättigungsdefizit und der Windgeschwindigkeit ab.

In Deutschland liegt die mittlere jährliche Verdunstungshöhe bei etwa 500 mm über Landflächen und etwa 650mm über Wasserfächen. Demgegenüber stehen Verduntungshöhen von über 1000 mm über dem offenen Atlantik / Pazifik in den mittleren Breiten. Am höchsten sind die Verdunstungsraten über den tropischen Ozeanen. Dort betragen sie gebietsweise über 2000 mm. Demgegenüber stehen nur rund 200 mm über den großen subtropischen Wüstengebieten (z.B. der Zentralsahara).


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