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Verdunstung

Unter Verdunstung versteht man den Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand unterhalb des Siedepunktes. Für den Wärmehaushalt der Erdatmosphäre spielt die Verdunstung von Wasser eine erhebliche Rolle, da für den Übergang von flüssigem Wasser zu Wasserdampf sehr viel Energie benötigt wird (2498kJ/kg bei 0°C). Diese Energie steckt dann als latente Wärme in dem Wasserdampf und wird wieder frei, sobald der Wasserdampf auskondensiert.

In den Tropen zum Beispiel verdunstet von der bis etwa 30°C warmen Meeresoberfläche enorm viel Wasser in die untere Atmosphäre. Innerhalb der großen Gewitterzellen kondensiert dieses Wasser wieder aus und wird in große Höhen transportiert. In der Höhe erfolgt dann mit der äquatorialen Divergenz der Abtransport der Wärmeenergie in höhere Breiten.

Da Verdunstung natürlich nicht nur über offenen Wasserflächen stattfindet, unterscheidet man weiter zwischen der Evaporation, d.h. der Verdunstung von Wasserflächen und der unbelebten Erdoberfläche, und der Transpiration, d.h. der Verdunstung von Pflanzen und Tieren. Beide Prozesse zusammengenommen werden auch als Evapotranspiration bezeichnet.


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