Top-Wetter.de  

Das Top-Wetter.de Wetterlexikon

vorheriger Begriff naechster Begriff

Staubsturm

Besonders die ariden Gebiete der Erde sind häufiger von Staub- bzw. Sandstürmen betroffen. Staubstürme entstehen je nach Korngröße der Partikel etwa ab einer mittleren Windgeschwindigkeit von 40 km/h, entsprechend 6 Beaufort. Dies ist die kritische Windgeschwindigkeit, unterhalb der die Partikeln nicht in großer Zahl von Boden abgehoben werden. Bei höheren Windgeschwindigkeiten werden jedoch sehr rasch große Mengen an Staub und Sand aufgewirbelt. Bei starken Staubstürmen sinkt dabei die Sicht auf wenige Meter und die Staubfahne erreicht eine Höhe von mehreren hundert Metern über den Boden.

Sand- oder staubführende Winde haben in verschiendenen Regionen der Erde häufig eigene Namen (Chamsin, Gibli, Samum). Durch das Aneinanderreiben der einzelnen Aerosole kann es innerhalb von Staubstürmen sogar zu einzelnen Blitzentladungen kommen. Für den Flugverkehr bedeuten Staubstürme eine erhebliche Behinderung, da nicht nur die Sicht gegen Null sinkt, sondern vor allem deshalb, weil der Staub die Triebwerke stark in Mitleidenschaft zieht. Staubstürme haben daher schon öfter in der Vergangenheit auch zu Flugzeugabstürzen geführt.

Ein Staubsturm über den Wüstengebieten von Nevada
Ein Staubsturm über den Wüstengebieten von Nevada
Foto: Copyright: Dipl. Met. Björn Beyer


vorheriger Begriff naechster Begriff
Google

Lexikon

Übersicht

Anfangsbuchstaben
A B C D E F
G H I J K L
M N O P Q R
S T U V W X
Y Z  


Begriffsauswahl S

Samum
Santa Ana Wind
Sättigungsfeuchte
Schäfchenwolken
Saurer Regen
Schauer
Scherungsinstabilität
Scherungsvorticity
Schichtdicke
Schichtung
Schichtwolken
Schirocco
Schneefall
Schneegriesel
Schneelast
Schneeregen
Schneesterne
Schneesturm
Schneetag
Schneewehe
Schwerewellen
Schwüle
Starkregen
Staubhose
Staubsturm
Strahlunsgfrost
Strahlungsnebel
Stratocumulus
Stratus
Sturm
Synoptik