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Schwüle

Der menschliche Organismus reagiert auf die Kombination aus hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchte mit einem unangenehmen Wärmeempfinden und einer erhöhten Schweißproduktion. Man bezeichnet die Luft dann als schwül. Im Extremfall kann hohe Schwüle zu einem Wärmestau im Körper führen, da die Verdunstungskälte des Schweißes auf der Haut gegebenenfalls nicht ausreicht, um die anfallende Körperwärme abzuführen. Dies ist besonders bei körperlichen Betätigungen (Sport) von Bedeutung.

In der Vergangenheit wurden bereits mehrfach Definitionen für die sogenannte Schwülegrenze erstellt. Es gibt jedoch bis dato keinen anerkannten Standard, da das Schwüleempfinden beim einzelnen Menschen letztlich eine sehr subjektive Größe ist. So empfinden zum Beispiel viele Mitteleuropäer eine Kombination aus 20 Grad und 80 Prozent relativer Luftfeuchte bei Windstille als schwül. Bewohner der Tropen hingegen würden durch eine jahrelange Adaption des Körpers an das extrem feuchtheiße Tropenklima solche Feuchte-/Wärmekombinationen als durchaus angenehm empfinden.

Sport bei schwülheißer Sommerluft in Florida
Sportliche Aktivitäten fallen im schwülheißen Florida im Sommer besonders schwer. Der Kreislauf erfährt aufgrund der Kombination aus hoher Luftfeuchte, hohen Temperaturen und geringen Windgeschwindigkeiten eine sehr hohe Belastung. Foto: Björn Beyer


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