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Rückseitenwetter

Als Rückseitenwetter bezeichnet man in der Meteorologie das Wettergeschehen, welches sich typischerweise nach dem Durchzug einer Kaltfront einstellt.

Es ist gekennzeichnet durch eine rasch wechselnde Bewölkung mit kurzen sonnigen Abschnitten, aber auch wiederholten Schauern oder Gewittern. Wenn es kalt genug ist, fallen Schnee- und Graupelschauer, die gelegentlich gewittrig sind (Wintergewitter). Dazu weht häufig, besonders in Schauernähe und auf den Bergen, ein lebhafter böiger Wind. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist die sehr gute Fernsicht außerhalb der schauerartigen Niederschläge.

Das typischerweise im Frühjahr auftretende wechselhafte "Aprilwetter" ist in den meisten Fällen eine Form von Rückseitenwetter.

Wechselhaftes Rückseitenwetter mit wiederholten Graupelschauern über dem Monument Valley in Arizona im April 2001
Wechselhaftes Rückseitenwetter im Frühjahr mit wiederholten Graupelschauern über dem Monument Valley in Arizona.
Foto © Björn Beyer


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