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Omegawetterlage

Eine Omegawetterlage ist eine Wetterlage, bei der ein großes, stationäre, warmes Hoch über Mitteleuropa die Tiefdruckgebiete in einem weiten Bogen um das europäische Festland herum führt und somit die für die Mittelbreiten charakteristische Westdrift eine Zeitlang blockiert. Verantwortlich für die Namensgebung sind dabei zwei Höhentröge, die an der westlichen und östlichen Flanke des Hochs liegen, so dass die Höhenströmung (zum Beipsiel in 500 hPa) an die Form eines großen griechischen Omegas Ω erinnert.

Im Sommer sind Omegawetterlagen mit beständigem, warmen Hochdruckwetter verbunden. Im Winter kann an der Südflanke des Hochs bisweilen kalte Luft aus Osteuropa herangeführt werden, so dass es dann sehr kalt mit Dauerfrost sein kann.

Typische Höhenströmung bei einer Omegawetterlage am 16. Juli 2003.
Typische Höhenströmung bei einer Omegawetterlage am 16. Juli 2003.
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