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Luftmassengewitter

Luftmassengewitter sind Gewitter, die sich innerhalb einer einheitlichen Luftmasse entwickeln. Dabei handelt es sich meist um eine einheitlich schwülwarme Luftmasse im Sommerhalbjahr (Wärmegewitter).

Allerdings können sie auch rückseitig einer Kaltfront in einer polaren Kaltluftmasse entstehen, die durch Erwärmung vom Untergrund her labilisiert wird. Solche Gewitter treten zum Beispiel über Deutschland sehr häufig im Frühjahr und Frühsommer auf, da dann die Sonne eine zuvor eingeflossene Kaltluftmasse von Untegrund her tagsüber bereits kräftig aufheizen kann und so für eine Labilisierung der Luftschichtung sorgt.

Da Luftmassengewitter innerhalb einer einheitlichen Luftmasse auftreten, treten sie also insbesondere nicht an Fronten und Frontalzonen auf. Gewitter, die durch Fronten ausgelöst werden, nennt man Frontgewitter.

Mehr Informationen zu Gewittern und Gewitterarten gibt's innerhalb der meteorologischen Themenbeiträge.

Luftmassengewitter (Wäremgewitter) an einem schwülwarmen Sommerabend
Luftmassengewitter (Wäremgewitter) an einem schwülwarmen Sommerabend.
Foto: Dipl. Met. Björn Beyer


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