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Gewittersack

Mit dem Stichwort "Gewittersack" bezeichnet man eine nach Süden gerichtete Ausbuchtung der Isobaren in feuchtlabiler Warmluft. Ein Gewittersack (oder auch flaches Gewittertief) bildet sich häufig im Sommer über Frankreich aus, wenn ein Tiefruckgebiet über den Britischen Inseln auf seiner Vorderseite feuchtwarme Mittelmeerluft nach Norden transportiert.

Gleichzeitig findet man über dem zentralen und östlichen Mittelmeergebiet meist ein kräftiges Hochdruckgebiet. Im Bereich eines Gewittersacks bzw. eines flachen Hitzetiefs ist die Bildung von Hitzegwittern und orographischen Gewittern begünstigt. Es handelt sich dabei um reine Luftmassengewitter, nicht um Frontgewitter. Die eigentliche Kaltfront des Tiefs liegt meist noch deutlich weiter westlich.

Kommt die Front kaum nach Westen voran, so bleibt auch das Hitzetief nicht selten mehrere Tage weitgehend ortsfest und sorgt für eine typische schwülheiße und gewittrige Witterungsperiode.


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