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Gefrierkerne

Gefrierkerne wirken analog zu den Kondensationskernen, d.h. sie begünstigen die Bildung von Eiskristallen (anstelle von Wassertröpfchen bei den Kondensationskernen). Die verschiedenen Arten von Gefrierkernen lassen sich grob in 3 Typen einteilen:

  • bei 0°C bis -32°C handelt es sich meist um feste, mit einer dünnen Wasserhaut überzogenen Teilchen (Aerosol).
  • im Temperaturbereich von -32°C bis -41°C handelt es sich vornehmlich um salzhaltige und unterkühlte Tröpfchen mit festen Teilchen als Kernen. Diese Tröpchen leiten den Gefriervorgang ein.
  • unterhalb von -41°C handelt es sich entwerder um reine (d.h. nicht salzhaltige) Wassertröpfchen oder aber um salzhaltige Tröpfchen ohne feste Teilchen als Kerne. In diesem Temperaturbereich erfolgt der Gefriervorgang spontan.

Darüberhinaus gibt es sog. Mischkerne, die teilweise als Kondensationkerne und teilweise als Sublimations- bzw. Gefrierkerne wirken. Die Anzahl an Kondensationskernen ist generell deutlich höher als die Anzahl der Gefrierkerne.


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