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Frosteindringtiefe

Bei der Frosteindringtiefe handelt es sich um die größte vertikale Tiefe im Erdboden, bis zu der der Bodenfrost eindringt. Insofern ist der name nahezu selbsterklärend. Interessant ist jedoch die Abhängigkeit der Frosteindringtiefe von der Beschaffenheit des Erdbodens. Sie ist nämlich sehr stark abhängig von der Wärmeleitfähigkeit des Erdbodens, und damit indirekt vom Wassergehalt und der mittleren Warmekapazität.

In den mittleren Breiten dringt der Frost bis Mitte Dezember bis in eine Tiefe von etwa 50cm in den Boden ein. Setzt eine Periode mit strengen Frösten ein, so dringt der Bodenfrost rasch bis in eine Tiefe von 120cm in de Erdboden ein. Allerdings sei hierbei berücksichtigt, daß in der Praxis nur an der Hälfte aller Tage mit Bodenfrost die Eindringtiefe höher als 20 bis 30cm ist.


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