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Dust-Veil-Index

Übersetzt heißt der "Dust-Veil-Index" so etwas wie "Staubschleierindex". Der Dust-Veil-Index wurde 1972 von H. Lamb eingeführt und dient der allgemeinen Vergleichbarkeit vulkanischer Aerosolemissionen und ihrer Auswirkungen auf den Strahlungshaushalt der Erdatmosphäre.

Als Referenzwert für den Index dient der Ausbruch des Krakatau (gleichnamige Vulkaninsel zwischen Sumatra und Java (Indonesien)) im Jahre 1883. Für diesen Ausbruch wurde der Dust-Veil-Index auf den Wert 1000 gesetzt. In den D-V-Index geht u.a. auch die Verweildauer des Aerosols ein, die abhängig davon ist, wie hoch die Aschewolke des Vulkanausbruchs emporgeschleudert wird.


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