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Dämmerung

Als Dämmerung werden jeweils die Übergangszeiten zwischen Tag und Nacht bzw. Nacht und Tag bezeichnet. Man spricht dann respektive von Abend- und Morgendämmerung. In diesen Zeiträumen ändert sich die vorhandene Helligkeit sehr rasch.

Die Ursache dafür, warum der Himmel auch dann noch ein wenig hell ist, wenn die Sonne bereits einige Grade unter dem Horizont steht, liegt in der diffusen Streuung und Reflektion des Sonnenlichtes an Luftmolekülen und Staubteilchen in der Erdatmosphäre.

Als bürgerliche Dämmerung bezeichnet man eine Dämmerung, wenn die Sonne etwa 6° unter dem Horizont steht. Sie beschreibt anschaulich, wie lange es noch hell genug ist, um im Freien etwas lesen zu können. Die nautische Dämmerung ist die Dämmerungsphase, bei die Sonne 12 Grad unter dem Horizont steht. Anschaulich ist die nautische Dämmerung der zeitpunkt, zu dem man sowohl den Horizont als auch die Sterne zur besserer Orientierung auf See gerade noch sehen kann. Als astronomische Dämmerung bezeichnet man den Zeitpunkt, zu dem die Sonne etwa 18° unter dem Horizont steht.



Feuerrotes Abendrot während der Dämmerungsphase
Feuerrotes Abendrot während der Dämmerungsphase kurz nach dem Ausbruch des Mount Pinatubo am 15.06.1991. (Foto: Dr Peter Göbel


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