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Böenwalze

Eine Böenwalze ist durch eine sich um ihre horizontale Achse drehende und rasch fortschreitende Wolkenwalze, die sich entlang der vorderen Unterseite von linienhaft angeordneten Cumulonimben ausbilden kann. Ist die Böenwalze mit den Cumulonimben verwachsen, so sind die oberen Partien Walzenwolke aufgrund der Vereisung häufig "ausgefranst ". In diesem Falle spricht man auch von einem Böenkopf.

Böenwalzen sind bei ihrem Durchgang am Beobachtungsstandort durch heftige Windböen (teilweise Orkanböen) verbunden und treten vornehmlich an Kaltfronten, Troglinien und Schwergewittern auf.

Böenwalze bei einem Sommergewitter
Böenwalze bei einem Sommergewitter
Fotos: Böenwalze bei einem Sommergewitter


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